Bilder der Region

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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

Museumsdorf Cloppenburg

Museen des Osnabrücker Landes

Auslaufende Schiffe in Wilhelmshaven

 
Rathaus Wilhelmshaven(CH)

Stadt Wilhelmshaven

Die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven liegt an der Nordwestküste des Jadebusens und bildet den östlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel zwischen Dollart und Jade. Die Wattgebiete in der Küstenregion bei Wilhelmshaven gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das Stadtgebiet erstreckt sich auf eine Fläche von 10 Hektar und ist in 23 Stadtteile eingeteilt, in denen ca. 90.000 Einwohner leben. Ursprünglich besiedelten Friesen das heutige Stadtgebiet, das bis Mitte des 19. Jahrhundert vor allem landwirtschaftlich geprägt war. 1853 erwarb das Königreich Preußen mit dem sog. Jade-Vertrag ein Areal am Jadebusen vom Großherzogtum Oldenburg zur Errichtung eines Marinehafens für die preußische Armee. In kürzester Zeit entstand auf der damaligen größten Bausstelle Europas Deutschlands wichtigster Marinestützpunkt. Seither ist die Stadt eng mit der Geschichte der preußisch-deutschen Marine verbunden: der Aufschwung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der Beginn der Revolution 1918 und die fast vollständige Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Mit dem Bau eines Ölhafens, der größtenteils die Rohölversorgung Deutschlands sichert, und der Ansiedlung von Großanlagen der petrochemischen Industrie schaffte man eine breite wirtschaftliche Struktur. In den letzten Jahren gewannen die Sektoren Dienstleistung und der Ausbau des Tourismus immer mehr an Bedeutung. Aber die Hafenwirtschaft bleibt auch weiterhin der ökonomische Schwerpunkt der Stadt. Mit dem in der Planung befindlichen Jade-Weser-Port wird in Wilhelmshaven ein Container-Tiefwasserhafen verwirklicht, der das Anlaufen von Containerschiffen der kommenden Generationen ermöglicht. Darüber hinaus ist Wilhelmshaven Standort zahlreicher wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen, wie dem Senckenberg-Institut für Meeresgeologie und -biologie, dem Institut für Vogelforschung, dem Deutschen Windenergie-Institut, dem Forschungsinstitut Terramare und der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Beliebter Anziehungspunkt für Einheimische wie Besucher ist der einzige Südstrand an der deutschen Nordseeküste, wie das Nationalparkzentrum „Das Wattenmeerhaus“, das „Küstenmuseum Wilhelmshaven“, das „Deutsche Marinemuseum“, die virtuelle Unterwasserwelt „Oceanis“ - die Attraktion der Weltausstellungen 1998 in Lissabon und 2000 in Wilhelmshaven - sowie das „Aquarium Wilhelmshaven".

Stadt Wilhelmshaven
Rathaus
26380 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/16-1831

 
Aquarium Wilhelmshaven

Ausflugstipps und Sehenswürdigkeiten

Ausführliche Informationen zu der Vielfalt der Kultur und Freizeitmöglichkeiten erhalten Sie bei der:

Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH
Banter Deich 2
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/9279 - 0

Einige ausgewählte Ausflugstipps:
• Rathaus
• Kaiser Wilhelm Brücke
• Christins- und Garnisonskirche
• Heppenser Kirche
• Robert-Koch-Haus
• Kopperhörner Mühle
• Wattenmeerhaus
• Pumpwerk
• Feuerschiff "Weser" Bontekai
• Aquarium Wilhelmshaven
• Südstrandpromenade

 
Schloss Jever

Landkreis Friesland

Der Landkreis Friesland, zu dem die Insel Wangerooge gehört, grenzt im Westen an den Landkreis Wittmund, im Osten an Jade und Jadebusen und die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und im Süden an die Landkreise Ammerland, Leer und Wesermarsch. Historisch gesehen gehört der Landkreis zum alten Friesland aber nicht zur Grafschaft Ostfriesland, sondern zum Oldenburger Land. Das Kreisgebiet umfasst eine Fläche von ca. 608 Quadratkilometer. Rund 101.000 Einwohner leben in den acht kreisangehörigen Städten und Gemeinden, Kreisstadt ist die Stadt Jever. Der vorwiegende Landschaftstyp ist die Marschlandschaft, vor allem im Norden des Landkreises, gefolgt von Geest und Moor. Seit dem Mittelalter haben die Kulturlandschaft Frieslands Wallhecken in Form von Wällen, die mit Bäumen oder Sträuchern bewachsen sind, geprägt. Das Stadtgebiet Jever springt als schmaler Geestrücken in die Marsch vor und leitet über in den Geeststreifen von Schortens und des Forstes Upjever. Ab Neustadtgödens folgt die Marsch wieder bis in die Höhe Zetel - Steinhausen - Jeringhave den Einbrüchen der See aus der Marcellusflut von 1362. Die Landschaft des südlichen Kreisgebietes wird von dem oldenburgisch-ostfriesischen Geestrücken bestimmt. Der Name seines westlichen Teiles, der Friesischen Wehde, kennzeichnet einen Landschaftstyp, den man sonst in Friesland nicht kannte: ausgedehnte Mischwälder und Hochmoorflächen. Bevor sie durch intensive Bewirtschaftung und Industrialisierung zurückgedrängt wurden, bestimmten sie die Region um Neunburg, Bockhorn und Zetel. Vor dem Bau der Deiche drang das Wasser in die einstmals bedeutende Hafenstadt Jever vor, die schon früh große Bedeutung als Handelszentrum erlangte und von einer wechselvollen Geschichte bestimmt war. Sächsische Chauken lebten auf dem Geestrücken, bis sie von den eingewanderten Friesen im 7. Jahrhundert vertrieben worden sind. 785 eroberte Karl der Große das Gebiet. die Zeit danach gilt als "friesische Freiheit", in der der Ort relative Selbstständigkeit erlangte. Die schillernste Persönlichkeit dieser Zeit war sicherlich „Fräulein Maria von Jever" (1500-1575). Nach ihrem Tod fiel die Stadt an die Oldenburger Grafen, dann an das Fürstenhaus Anhalt-Zerbst, gefolgt von dänischer, russischer, holländischer und französischer Herrschaft bis die Stadt 1818 wieder zum Herrschaftsgebiet der Oldenburger Grafen zählte. Neben der Landwirtschaft bestimmt das produzierende Gewerbe und der Dienstleistungssektor die Wirtschaftsstruktur des Landkreises. Besonders hervorzuheben ist natürlich die Bedeutung des Fremdenverkehrs für den Landkreis mit jährlich etwa 436.000 Gästen.

Landkreis Friesland
Lindenallee 1
26441 Jever
Tel.: 04461/919-0

 
Hooksiel (KHZ)

Ausflugstipps und Sehenswürdigkeiten

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei der:

Friesland-Touristik Gemeinschaft
Nordseepassage, 1.
Obergeschoss
Bahnhofsplatz 1
26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421/9130017

Einige ausgewählte Ausflugstipps:
• Schloß Jever
• Stadtkirche Jever
• Vareler Schloßkirche
• Vareler Mühle
• Wasserschloß Gödens
• Schloss Neuneburg
• Künstlerhaus Hooksiel
• Sande - Altmarienhausen
• Accumer Mühle
• Ruttelner Mühle
• Wurtendorf Ziallerns
• Neuenburger Urwald
• Blaudruckerei im Kattrepel

Ausstellungen in Friesland/Wilhelmshaven

Künstlerhaus Hooksiel: Helene Fischer & Heidemarie Mönkemeyer „Kunstwege - Seite an Seite“, vom 21.10.-6.01.

Die befreundeten Textilkünstlerinnen Heidemarie Mönkemeyer, Ottersberg, und Helene Fischer, Wittmund, zeigen ein Spannungsfeld der textilen Kunst. Heidemarie Mönkemeyer erzählt mit alten, gebrauchten Textilien, Knöpfen und Spitzen neue Geschichten. Sie gibt den Materialen mit ihrer Arbeit einen Platz in der Gegenwart, Vergangenes erhält in verwandelter Form eine poetische aktuelle Aussage. Mehr…

Schlossmuseum Jever: Gezeitenwechsel, vom 10.6.-15.1.

 Das Herzogtum Oldenburg und das Jeverland 1818 – 1918. An einem Wendepunkt inmitten eines Wandlungsprozesses zu stehen oder den wechselnden Strömungen ausgesetzt zu sein, sind sprachliche Bilder, die immer wieder – so auch aktuell – Menschen in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche zeichnen. Das Ende des Ersten Weltkriegs 1918, das nicht nur dem Morden auf den Schlachtfeldern Einhalt gebot, sondern auch die Abdankung des deutschen Kaisers, des Großherzogs von Oldenburg und den Beginn der demokratischen Weimarer Republik bedeutete, war ein ZeitenwechseL Eine Epoche ging zu Ende, die für das Jeverland 100 Jahre zuvor mit der Übernahme der Herrschaft durch den Herzog von Oldenburg begonnen hatte – ebenfalls ein Gezeitenwechsel, an dessen Beginn die Neuordnung Europas nach der Niederlage Napoleons stand. Mehr...

Ausstellungen im Nordwesten

Kunsthalle Bremen: Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere, vom 20.10.-24.2.

Mit Märchen wie Des Kaisers neue Kleider, Die Prinzessin auf der Erbse oder Die kleine...


Hafenmuseum Speicher XI: Knotenpunkte / Retrospektive, bis 27.1.

br_hafenmuseumGraffiti, Malerei, zeichnung, Skulptur von Markus Genesius Mehr...