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Einblicke in die Sammlungen nordwestdeutscher Museen

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Kurzdarstellung
Arbeitsgemeinschaft und Fachgruppen
Organisation
Weiterführende Informationen
Kontakt

 
Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße

Kurzdarstellung

Die Oldenburgische Landschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie nimmt im Auftrage ihrer Gebietskörperschaften und des Landes Niedersachsen Aufgaben auf den Gebieten Kultur, Naturschutz, Wissenschaft und Bildung wahr und unterhält dazu entsprechende Arbeitsgemeinschaften. Sitz der Einrichtung ist Oldenburg. Hervorgegangen ist die Oldenburgische Landschaft aus der 1961 gegründeten Stiftung e.V., die 1974 in der Oldenburgischen Landschaft aufging. Die Oldenburgische Landschaft vertritt die drei kreisfreien Städte und sechs Landkreise des Oldenburger Landes: die Stadt Delmenhorst, die Stadt Oldenburg und die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Ammerland, der Landkreis Cloppenburg, der Landkreis Friesland, der Landkreis Oldenburg, der Landkreis Vechta, der Landkreis Wesermarsch. Diese entsprechen dem Gebiet des 1946 in dem neu gebildeten Bundesland Niedersachsen aufgegangenen Landes Oldenburg, das bis 1918 Großherzogtum und anschließend Freistaat war.

 
Ludwig Münstermann: Sitzfigur des Moses als Kanzelträger, um 1612-1613 (LMO)

Arbeitsgemeinschaften und Fachgruppen

Zur Wahrnehmung der vielfältigen Sach- und Arbeitsgebiete der Oldenburgischen Landschaft wurden von der Landschaftsversammlung Arbeitsgemeinschaften eingerichtet. Sie sind freiwillige Zusammenschlüsse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Sachkundigen und interessierten Laien. Ihre Mitglieder werden vom Vorstand der Oldenburgischen Landschaft berufen, die Leiterinnen und Leiter vom Vorstand ernannt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften sind ehrenamtlich tätig. Sie bearbeiten Fragestellungen, die der Vorstand an sie heranträgt und die sie selbst gewählt haben. Sie können Fachgutachten abgeben und langfristige Projekte verfolgen.

Arbeitsgemeinschaften der Oldenburgischen Landschaft
• Archäologische Denkmalpflege
• Baudenkmalpflege
• Bibliotheken
• Kultur und Jugend
• Kunst
• Landes- und Regionalgeschichte
• Museen und Sammlungen
• Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltfragen
• Niederdeutsche Sprache und Literatur
• Oldenburgische Heimat- und Bürgervereine
• Vertriebene

Fachgruppen der Oldenburgischen Landschaft
• Familienforschung: Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde (OGF)
• Klootschießen und Boßeln: Landesverband Oldenburg des
Friesischen Klootschießerverbandes
• Kunsthandwerk: Arbeitsgruppe Kunsthandwerk Oldenburg (AKO)
• Niederdeutsche Bühnen: die oldenburgischen Mitglieder des
Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen/Bremen
• Heimatbund für das Oldenburger Münsterland (HOM)
• Ornithologie (ehemals Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Oldenburg) des
Naturschutzbundes Deutschland, Bezirksgruppe
Oldenburger Land e.V.

 
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Organisation

Die Landschaftsversammlung ist das höchste Beschlussorgan der Oldenburgischen Landschaft. In ihr haben alle Mitglieder Sitz und Stimme. Die Landschaftsversammlung beschließt den Haushalt, nimmt die Rechnungslegung entgegen, wählt und entlastet den Vorstand, wählt den Präsidenten / die Präsidentin sowie die Mitglieder des Beirates und entscheidet in Satzungs- und Geschäftsordnungsfragen sowie hinsichtlich der Einrichtung und Auflösung von Arbeitsgemeinschaften. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten / der Präsidentin der Oldenburgischen Landschaft und zwölf Beisitzern / Beisitzerinnen. Davon werden neun durch die gesetzlichen Mitglieder der Landschaftsversammlung zur Wahl vorgeschlagen. Die übrigen vertreten die anderen Statusgruppen der Landschaft. Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin nimmt mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teil. Der / die Vorsitzende des Beirates nimmt ebenfalls mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teil. Der Vorstand berät und entscheidet in allen Fragen, die nicht ausdrücklich der Landschaftsversammlung vorbehalten sind, und gibt die Richtlinien für die Geschäftsführung. Der Präsident / die Präsidentin wird von der Landschaftsversammlung gewählt und vertritt zusammen mit dem Geschäftsführer / der Geschäftsführerin die Oldenburgische Landschaft im Rechtsverkehr und nach außen. Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin wird vom Vorstand berufen und muss von der Landschaftsversammlung bestätigt werden. Er / sie führt die Geschäfte der Oldenburgischen Landschaft nach den Richtlinien des Vorstandes und ist dafür allein vertretungsberechtigt. Gemeinsam mit dem Präsidenten / der Präsidentin vertritt er / sie die Oldenburgische Landschaft nach außen. Der Beirat und der Beiratsausschuß dienen der sachkundigen Beratung von Vorstand und Geschäftsführung. Der Beirat umfasst als Mitglieder die Leiterinnen und Leiter der Arbeitsgemeinschaften der Oldenburgischen Landschaft und darüber hinaus mindestens 25 weitere Persönlichkeiten, die von der Landschaftsversammlung zu wählen sind. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen aus wenigstens sieben und höchstens zehn Personen bestehenden Ausschuss, der insbesondere die Geschäftsführung berät. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden / eine Vorsitzende, der / die an den Sitzungen des Vorstandes der Oldenburgischen Landschaft mit beratender Stimme teilnimmt. Damit wird die enge Verbindung von Vorstand und Beirat gewährleistet.

 
Die Rotunde in der Lambertikriche (Oldenburgische Landschaft)

Weiterführende Informationen

Eigene Termine
Veranstaltungen
Veranstaltungsorte
Museen und Galerien
Kirchen
Oldenburger Kulturkompass
Fördermittel


Veröffentlichungen der Oldenburgischen Landschaft
- Periodika
- Einzelveröffentlichungen
- Vorträge
- Tonträger
- Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft

 
Oldenburgische Landschaft)

Kontakt

Die Oldenburgische Landschaft
Gartenstraße 7
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/77918 -0
Tel.: 0441/77918-29

Ausstellungen in Friesland/Wilhelmshaven

Schlossmuseum Jever: Kunst im Auftrag des Herzogs! Vom 10.6.-4.11.

Die Oldenburger (Hof-)Maler des 19. Jahrhunderts porträtierten Herzöge, kopierten große Meister und schufen modische Ausstattung für Schlösser und Museen. Anhand der einzelnen Künstlerpersönlichkeiten und ihres Schaffens werden Kunstentwicklungen, Zeitgeschmack aber auch Förderung und Auftragskunst thematisiert. Die letzten vier Oldenburger Großherzöge prägten durch ihre Vorlieben und ihrem Wunsch nach Repräsentation die Gestalt der Region maßgeblich. Mehr...

Schlossmuseum Jever: Gezeitenwechsel, vom 10.6.-15.1.

 Das Herzogtum Oldenburg und das Jeverland 1818 – 1918. An einem Wendepunkt inmitten eines Wandlungsprozesses zu stehen oder den wechselnden Strömungen ausgesetzt zu sein, sind sprachliche Bilder, die immer wieder – so auch aktuell – Menschen in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche zeichnen. Das Ende des Ersten Weltkriegs 1918, das nicht nur dem Morden auf den Schlachtfeldern Einhalt gebot, sondern auch die Abdankung des deutschen Kaisers, des Großherzogs von Oldenburg und den Beginn der demokratischen Weimarer Republik bedeutete, war ein ZeitenwechseL Eine Epoche ging zu Ende, die für das Jeverland 100 Jahre zuvor mit der Übernahme der Herrschaft durch den Herzog von Oldenburg begonnen hatte – ebenfalls ein Gezeitenwechsel, an dessen Beginn die Neuordnung Europas nach der Niederlage Napoleons stand. Mehr...

Ausstellungen im Nordwesten

Focke Museum Bremen: Experiment Moderne. Bremen nach 1918, vom 14.10.-26.5.

In einer breit angelegten Epochenausstellung wird die Zeit zwischen der...


Kunsthalle Bremen: Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere, vom 20.10.-24.2.

Mit Märchen wie Des Kaisers neue Kleider, Die Prinzessin auf der Erbse oder Die kleine...